Schwerer LKW Verkehrsunfall auf der BAB

Am Dienstag Abend wurden wir zusammen mit den Feuerwehren aus Hepberg und Lenting zu einem LKW Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person alarmiert. Vor Ort bestätigte sich die Alarm Meldung der eingeklemmten Person. Ein LKW fuhr auf einen am Stauende stehenden LKW auf. Die Person wurde mittels schwerem Hydraulischen Rettungsgeräten aus dem Führerhaus befreit. Die befreite Person wurde mit dem Rettungshubschrauber Christoph Nürnberg in eine Spezialklinik gebracht. Nebenbei sicherten wir die Einsatzstelle ab und betreuten weitere beteiligte. Auch der Brandschutz wurde über die Dauer des Einsatzes sicher gestellt. Vort blieb ein Teil der Mannschaft und sicherte weiter den Verkehr ab. Im weiteren Verlauf wurde die Ladung durch ein Bergeunternehmen und zwei Mann unter Atemschutz und Körperschutz umgeladen. Anschließend wurde die Einsatzstelle dem Bergeunternehmen, der Autobahnmeisterei und einer Reinigungsfirma übergeben.

Vielen Dank an alle Rettungskräfte für die Tolle Zusammenarbeit und den Reibungslosen ablauf des Einsatzes.

Pressebericht der Polizei:

Auffahrunfall mit einem schwerstverletzten Lkw-Fahrer
Ort: Stammham, BAB A 9 i. R. N., ca. 5,5 km vor der Anschlussstelle Denkendorf
Zeit: 17.09.2019, 21.45 Uhr
Aufgrund einer Nachtbaustelle, es wurde die Fahrbahn ausgebessert, stockte der Verkehr auf der A 9 i. R. Norden. Auf dem rechten Fahrstreifen musste deshalb der 60-jährige Fahrer aus dem Lkr. Kelheim seinen Sattelzug DAF  fast bis zum Stillstand abbremsen, ebenso wie der nachfolgende 37-jährige Kraftfahrer aus Polen seinen Lkw-Zug Daimler. Dies bemerkte der 30-jährige rumänische Kraftfahrer offenbar zu spät und fuhr mit seinem Sattelzug Scania frontal gegen das Heck des Lkw-Zuges des 37-jährigen;  hierdurch löste sich dessen Anhänger vom Lkw  und stieß noch leicht gegen den Auflieger der Sattelzugmaschine des 60-jährigen. Der Auffahrende wurde eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr aus dem Führerhaus befreit werden, er kam lebensbedrohlich verletzt mit dem Rettungshubschrauber in eine Münchener KIinik. Seine 26-jährige Beifahrerin wurde schwer verletzt, der 37-jährige Fahrer des Lkw-Zuges leicht. Beide kamen zur Behandlung in ein Krankenhaus. An den beteiligten Fahrzeugen entstand ein Schaden von ca. 115.000 Euro. Vor Ort waren die Feuerwehren aus Stammham, Lenting und Hepberg. Diese unterstützten auch noch bei der Absicherung und nahmen auch die Gefahrenanalyse vor, da im Lkw-Zug des 37-jährigen Gefahrstoffe befördert wurden und durch den Anstoß zum Teil austraten. Die Staatsanwaltschaft wurde vom Unfall in Kenntnis gesetzt, sie ordnete eine unfallanalytisches Gutachten an. Gegen 00.20 Uhr konnte dann der linke Fahrstreifen freigegeben werden. Die Reinigungsarbeiten und so die Sperrung des mittleren und rechten Fahrstreifens  dauern noch an, sie dürften gegen 12.00 Uhr beendet sein.
Quelle: VPI Ingolstadt


Einsatzart Verkehrsunfall
Alarmierung Funkmeldeempfänger
Einsatzstart 17. September 2019 21:54
Fahrzeuge HLF 20/16
MZF
GWL
VSA
Alarmierte Einheiten FF Hepberg
FF Lenting
Kreisbrandmeister
Kreisbrandinspektor
Rettungsdienst
Polizei
Rettungshubschrauber
Autobahnmeisterei
Reinigungsfirma
Berge unternehmen